Wie entstehen Verspannungen und wie verhindert man sie?

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Michael Filipp Termin Massage
Ein Blog­beitrag von Michael Filipp

Muskelverspannungen sind ein häufiges Problem, das zu Schmerzen, Kopfschmerzen und anderen unangenehmen Symptomen führen kann. Aber was genau ist eine Muskelverspannung? Und noch wichtiger: Wie kann man sie verhindern? In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die Ursachen von und erklären, wie du Verspannungen von vornherein verhindern kannst.

Was sind Muskelverspannungen?

Unter Muskelverspannung versteht man die unwillkürliche Kontraktion von Muskeln aufgrund von Stress oder Überlastung. Dies kann zu Verspannungen, Steifheit und Unbehagen im betroffenen Bereich führen. Am häufigsten sind Nacken und Schultern betroffen, aber auch andere Bereiche wie Rücken, Arme und Beine können betroffen sein. Muskelverspannungen können zu Schmerzen, Steifheit, Müdigkeit und sogar zu Verletzungen führen, wenn sie nicht behandelt werden.

Viele Menschen leiden unter Muskelverspannungen, wenn sie dauerhaft gestresst sind oder unter psychischen Problemen wie z.B. Angst- und Panikattacken oder Depressionen leiden. Das Gefühl kann unangenehm sein, aber es ist wichtig zu verstehen, warum es auftritt, um Lösungen zur Linderung zu finden.

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Was ist die Ursache für Verspannungen?

Es gibt viele mögliche Ursachen für Muskelverspannungen, darunter Stress, Bewegungsmangel und Überlastungsschäden. Stress erhöht den Cortisolspiegel im Körper, was zu Verspannungen in bestimmten Muskeln führen kann. Eine schlechte Körperhaltung kann ebenfalls zu Muskelverspannungen führen, da sie die Muskeln unnötig belastet, während sie nicht richtig beansprucht werden.

Außerdem kann ein dauerhafter Bewegungsmangel oder eine Verletzung wie eine Verstauchung oder Zerrung zu muskulären Ungleichgewichten führen, die wiederum Muskelverspannungen verursachen können. Darüberhinaus können auch Überlastungsschäden wie Tendinitis oder Karpaltunnelsyndrom chronische Muskelverspannungen verursachen, wenn sie zu lange unbehandelt bleiben.

Wie kann man Verspannungen vorbeugen?

Um Muskelverspannungen von vornherein zu vermeiden, stehen dir mehrere Optionen zur Verfügung. Bewegung ist eine gute Möglichkeit, Stress und Angstzustände abzubauen und gleichzeitig die Muskeln von Kopf bis Fuß zu stärken, damit sie sich nicht zu sehr verspannen. Wenn du während des Tages mehrere Pausen einlegst, um dich zu dehnen und zu bewegen, kannst du deine Muskeln so entspannt und flexibel halten.

Auch Entspannungstechniken wie tiefes Atmen oder Meditation können dir helfen, den Stress abzubauen, bevor es zu körperlichen Anspannungen kommt. Und schließlich ist ausreichend erholsamer Schlaf jede Nacht wichtig, um den Stresspegel insgesamt unter Kontrolle zu halten.

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Magnesium bei Muskelverspannungen

Magnesium ist ein essentieller Mineralstoff, der nachweislich die Muskelspannung verringert. Ein Magnesiummangel ist häufig bei Sportlern vorzufinden, die viele anstrengende Aktivitäten ausüben und deshalb einen erhöhten Bedarf haben. Magnesium entspannt die Muskeln und erhöht ihre Fähigkeit, sich zusammenzuziehen und dadurch weiter zu entspannen.

Es ist auch bekannt, dass Magnesium eine Rolle bei der Regulierung des Nervensystems spielt und bei der Linderung von stressbedingten Spannungskopfschmerzen unterstützen kann. Die tägliche Einnahme von Magnesiumpräparaten kann dazu beitragen, die Muskelleistung und das Widerstandstraining zu verbessern und gleichzeitig die allgemeinen Schmerzen bei Muskelkater oder Verspannungen zu verringern.

Magnesium ist ein hervorragendes Mittel für alle, die Muskelverspannungen auf natürliche Weise lindern wollen, ohne auf Medikamente zurückgreifen zu müssen.

Schlussfolgerung

Wenn du verstehst, wie Muskelverspannungen entstehen, kannst du wirksame Präventions­maßnahmen finden, die für dich am besten geeignet sind. Regelmäßige Bewegung in Kombination mit Dehnungs- und Entspannungstechniken kann dein Risiko, aufgrund von körperlichen oder geistigen Stressfaktoren Muskelverspannungen zu entwickeln, erheblich verringern.

Bei Verletzungen sollte der Gang zum Arzt oberste Priorität haben, damit es nicht zu weiteren Komplikationen kommt, weil die Behandlung zu spät erfolgt. Wenn du diese Tipps befolgst, besteht die Möglichkeit, dass du in absehbarer Zeit keine Probleme mehr mit unerwünschten Muskel­verspannungen haben wirst. Wer heute aktiv wird, kann Verspannungen von morgen verhindern.

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Michael Filipp

Massagetherapeut und Inhaber von holyhands

Aus meiner Erfahrung als Massagetherapeut liefere ich dir auf meinem Blog wertvolle Informationen, Hilfestellungen und Produkt­vergleiche rund um das Thema Massage.

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