27 Wege für Masseure, um mehr Kunden zu gewinnen

als Masseur mehr kunden gewinnen online und offline
Michael Filipp Termin Massage
Ein Blog­beitrag von Michael Filipp

Wie gewinnt man als Massage­therapeut neue Kunden? Das ist die wichtigste Frage für jede Praxis und wir möchten heute mit unserer Erfahrung hilfreiche Antworten auf diese Frage liefern. In diesem Beitrag teilen wir mit dir 27 bewährte Methoden, um sowohl online als auch offline konstant neue Massage-Kunden für dich und dein Geschäft zu gewinnen.

Die Nachfrage nach Massagen zur Entspannung, Schmerzlinderung und Stressreduktion wächst im deutschsprachigen Raum von Jahr zu Jahr. Und während immer mehr Menschen ihr privates Geld für ihre eigene körperliche und mentale Gesundheit ausgeben, profitieren davon unter anderem Massagetherapeuten mit ihrer eigenen Praxis.

Aufgrund des starken Wettbewerbs reicht es jedoch nicht aus, einfach nur ein Gewerbe anzu­melden und darauf zu hoffen, dass erste Kunden zur Terminvereinbarung bei dir anrufen. Um dich langfristig auf dem Markt zu etablieren und dein Unternehmen später eventuell mit Mitarbeitern zu erweitern, musst du dich aktiv mit der Kundengewinnung auseinandersetzen und aktiv werden.

Im Folgenden findest du 27 bewährte Wege, um als Masseur Kunden zu gewinnen:

1. Mundpropaganda

Die beliebteste Methode, um an neue Kunden zu gelangen ist die „Mund-zu-Mund“-Propaganda. Sprich mit jedem, den du kennst, egal ob Freunde, Familie, Bekannte, im Fitnessstudio oder bei Freizeitaktivitäten. Denn damit weckst du nicht nur das Interesse des Gesprächspartners, sondern gibst ihm die Möglichkeit, weitere Kontakte in seinem Umfeld auf dein Angebot aufmerksam zu machen.

Die Vorteile der Methode liegen auf der Hand. Sie ist komplett kostenlos und kann auf lange Sicht äußerst effektiv sein. Natürlich kannst du auf diese Weise schon kurzfristig neue Kunden gewinnen. Bedenke jedoch, dass sich der Erfolg von Mundpropaganda erst im Laufe der Zeit potenziert und du zunächst genügend Samen sähen musst, bevor du etwas ernten kannst.

2. Flyer

Viele Flyer landen vor allem deswegen im Müll, weil sie es nicht schaffen, die Aufmerksamkeit zu erregen und das Interesse zu wecken. Ein clever konzipierter Flyer kann dir jedoch eine Menge neuer Kunden liefern, wenn du einige wichtige Marketing-Prinzipien berücksichtigst und bestimmte Elemente einbaust:

  • Klaren Nutzen kommunizieren und Anreiz schaffen (z.B. Rabatt-Code)
  • Weniger ist mehr, konzentriere dich auf das Wesentliche
  • Es geht nicht darum, deine komplette Angebotsübersicht abzubilden
  • Baue ein ansprechendes Bild von dir ein (in Massage-Atmosphäre)
  • Nutze große Handlungsaufforderungen (z.B. Jetzt anrufen + Telefonnummer)
  • Kommuniziere deine Adresse und liefere Infos zur Anfahrt
  • Hebe Vorteile hervor (z.B. kostenlose Kundenparkplätze)

Ein optisch ansprechender Flyer mit echten Anreizen und einem Bild von dir bei der Arbeit, baut das Vertrauen auf und erhöht die Chance, dass potenzielle Kunden den Weg zu dir finden. Viele Flyer sind entweder unprofessionell designed oder wirken sehr unpersönlich, weshalb sie oft weggeworfen werden. Mach es besser und du wirst sehen, dass diese Methode immer noch wunderbar funktionieren kann.

Unser Tipp: Die gedruckten Flyer kannst du nicht nur in deiner Praxis platzieren, sondern nach vorheriger Absprache auch in anderen Geschäften in deinem Umkreis auslegen. Ebenso kann es sinnvoll sein, sie in der Innenstadt zu verteilen oder sogar in Briefkästen von umliegenden Wohngebieten einzuwerfen. Deinen Stammkunden kannst du bei Bedarf welche mitgeben.

3. Visitenkarten

Obwohl sich heutzutage vieles online abspielt, dürfen Marketingkanäle „zum Anfassen“ nicht unterschätzt werden. Viele Familien und auch ältere Menschen nutzen häufig Pinnwände bei sich zu Hause, wo sie unter anderem Kontakte von interessanten Anbietern anheften. Und hier kommen deine Visitenkarten ins Spiel.

Achte wie auch beim Flyer darauf, dass nur das Wesentliche auf der Visitenkarte aufgedruckt ist. Ein kleines Portraitfoto von dir neben deinem Namen, dein Logo, deine Firmenbezeichnung inklusive Adresse und Kontaktmöglichkeiten sowie eine Handlungsaufforderung zur Terminvereinbarung reichen aus, um im Gedächtnis deiner Interessenten hängen zu bleiben und bei Bedarf auf dich zurückzukommen.

4. Plakate und Aufsteller

Abhängig von deinem Standort ist gezielte Außenwerbung durch Plakate und Aufsteller eine gute Möglichkeit, bei dir vor Ort auf deine Massagepraxis aufmerksam zu machen. Gerade Aufsteller und Roll-Ups können in der Fußgängerzone zum Stehenbleiben animieren und bei der Laufkundschaft den gewünschten Impuls für einen Massagetermin setzen.

Plakate oder Aufkleber an Türen und Fenstern machen zudem deutlich: Hier befindet sich eine Massagepraxis und du bist herzlich eingeladen. Sicher wird dir diese Methode nicht extrem viele Kunden liefern, jedoch solltest du dieses Potenzial trotzdem nutzen. Außerdem ist dein Standort dein Aushängeschild und kann darüber entscheiden, ob Kunden wiederkommen oder nicht.

5. Empfehlungsmarketing

Eine fortgeschrittene Form der Mundpropaganda ist das Empfehlungsmarketing. Dabei gibst du gezielte Anreize, warum jemand dich weiterempfehlen sollte, indem du seinen Tipp mit einer entsprechenden Prämie vergütest. Das können beispielsweise Rabatte oder Gutscheine sein, wie du es sicher aus anderen „Freunde-werben-Freunde“-Aktionen kennst.

Dadurch, dass der Tippgeber direkt von einer ausgesprochenen Empfehlung profitiert, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er aktiv auf sein Umfeld zugeht und sich für dich ein weiterer zahlender Kunde ergibt. Der Nachteil ist, dass sich dadurch dein Gewinn schmälert. Allerdings lohnt es sich dennoch, da ein einmal gewonnener Kunde unter Umständen über Jahre hinweg bei dir bleibt.

6. Partnerschaften

In deiner Stadt gibt es sicher einige Heilpraktiker, Ärzte, Kosmetiksalons oder Fitnessstudios, die für dich als Partner in Frage kommen. Gehe auf geeignete Anbieter zu, stell dich bei ihnen vor und biete ihnen eine Partnerschaft an. So könnt ihr euch gegenseitig die Kunden hin und herschieben, ohne euch thematisch in die Quere zu kommen.

Wähle gezielt mögliche Partner aus, bei denen sich eure Angebote perfekt ergänzen. Hat dein Kunde beispielsweise Hautprobleme, kannst du ihn an deinen Partner im Bereich Beauty & Kosmetik verweisen. Andersrum kann dich das Kosmetikstudio weiterempfehlen, wenn deren Kunde äußert, Verspannungen im Rücken und Nacken zu haben.

Unser Tipp: Erschaffe lukrative Win-Win-Situationen, in denen alle Seiten profitieren. So hast nicht nur du etwas davon, sondern auch dein Partner und vor allem der Kunde.

7. Sponsoring

Anders als bei einer Partnerschaft geht es beim Sponsoring nicht um andere Dienstleister, sondern viel mehr um Vereine und Athleten. Biete deinem örtlichen Sportverein beispielsweise an, einmal im Monat kostenlose Kurzmassagen für das gesamte Team anzubieten und lasse dafür im Gegenzug dein Logo und deine Massagepraxis auf deren Trikots oder Werbebannern anbringen.

Dasselbe kannst du auch bei Athleten machen, die sich in deinem Einzugsgebiet befinden. Achte dabei aber unbedingt darauf, dass der Athlet (z.B. Leichtathlet, Boxer, etc.) eine entsprechende Bekanntheit und Reichweite mitbringt, da sich der Aufwand sonst nicht wirklich lohnen würde.

8. Lokale Zeitungsanzeigen

Der Klassiker der traditionellen Werbung darf natürlich nicht fehlen. Bei der regionalen Kunden­gewinnung können Zeitungsanzeigen oder Annoncen in Gemeindeblättern vor allem ältere Menschen erreichen, die nach wie vor häufig auf diese Art von Medium reagieren. Vergleiche dabei unbedingt die verschiedenen Zeitungen miteinander, um das Preis-Leistungsverhältnis zu prüfen.

Wichtige Kriterien sind dabei die Auflage, die Größe der Anzeige und der Preis. Insbe­sondere bei Gemeindeblättern besteht die Möglichkeit über lokale Kontakte Sonderkonditionen zu erhalten oder entsprechende Tauschaktionen zu veranstalten (siehe Sponsoring).

9. Radiowerbung

Die Kosten für Radiowerbung können stark variieren. Eine Ausspielung bei regionalen Sendern in deiner Umgebung kann sich lohnen – aber nicht um jeden Preis. Informiere dich vorab über die zu erwartenden Ergebnisse und wäge ab, ob es dir das Geld wert ist. Aus unserer Sicht ergibt Radiowerbung erst einen Sinn, sobald deine Praxis bereits etabliert ist.

Unser Tipp: Wenn du gerade erst mit deinem Massagegeschäft startest, solltest du zu Beginn eher auf andere Werbemöglichkeiten wie Flyer, Mundpropaganda und verschiedene Online-Kanäle setzen.

10. Eröffnungsfeier

Zur Eröffnung deiner Massagepraxis bietet es sich an, zu einer entsprechenden Feier in deinen Räumlichkeiten einzuladen. Nutze diese Möglichkeit, um über dein Angebot zu informieren und potenzielle Kunden mit dir vertraut zu machen. Lade hierzu sämtliche Freunde, Bekannte und die Familie ein und bitte darum, dass jeder 1-2 weitere Person mitbringen soll.

Auf dem Event selbst kannst du bei angenehmer Atmosphäre mit Getränken und Häppchen ein paar Gutscheine verlosen, Kostproben für deine Massagen geben und deine Werbematerialien wie Flyer und Visitenkarten auslegen. Zudem kannst du die Gelegenheit nutzen, um auf aktuelle Aktionen und dein Empfehlungs­marketing-Modell aufmerksam zu machen.

11. Tag der offenen Tür

Eine Eröffnungsfeier kannst du selbstverständlich nur ein einziges Mal durchführen. Jedoch kannst du dasselbe Konzept mehrfach nutzen, in dem du 2-3 mal im Jahr einen Tag der offenen Tür veranstaltest. Optional kannst du dieses Ereignis auf Meetup.com einstellen, als Facebook Event posten oder über Zeitungsanzeigen bewerben.

12. Sportveranstaltungen

Eine weitere Möglichkeit, um neue Kunden für dein Massagestudio zu gewinnen, sind lokale Sport­veranstaltungen. Nutze Fußballturniere, Schwimmwettbewerbe oder Turnwettkämpfe, um vor Ort mit einem mobilen Massagestuhl kostenlose Probemassagen zu geben. Dies ist eine hervor­ragende Chance, neue spannende Kontakte zu knüpfen und neue Zielgruppen zu erschließen.

13. Fachmessen

Als Aussteller oder Besucher von Fachmessen im Bereich Gesundheit, Wellness und Beauty bekommst du direkten Zugang zu deiner Zielgruppe. Nutze die Gelegenheit, um vor Ort präsent zu sein, Werbematerialien zu verteilen und neue Kontakte zu knüpfen. Beachte, dass ein eigener Stand meist sehr teuer ist und ein geteilter Stand (mit Partnern) eine sinnvolle Alternative sein könnte.

14. Workshops veranstalten

Eigene Workshops zu speziellen Massagetechniken bieten sich an, um Interessenten von deinem Angebot zu begeistern. Viele Menschen kennen nicht jede Massage, die du anbietest und auf einem Workshop kannst du darüber informieren und den Teilnehmern die Techniken beibringen. Als Themen eignen sich beispielsweise Partner-, Hot Stone oder Schwangerschaftsmassagen.

15. Kaltakquise bei Geschäftskunden

Solltest du mobile Massagen oder Büromassagen anbieten, kann die telefonische Kaltakquise ein passendes Mittel sein, um langfristige Kundschaft zu generieren. Anders als bei Privatkunden darfst du hierbei den telefonischen Kontakt zu deinen Wunschkunden aufnehmen und sie von einer Zusammenarbeit überzeugen.

Viele Unternehmen möchten ihren Mitarbeitern etwas Gutes tun, indem sie für sie Gesundheits­leistungen wie z.B. Massagen organisieren, um die körperliche und geistige Gesundheit ihrer Arbeitskräfte aufrecht zu erhalten. Das kannst du für dich nutzen, indem du direkt auf die Unter­nehmen zugehst und dein Angebot präsentierst und dich als optimaler Partner anbietest.

Gut zu wissen: In Deutschland haben Arbeitgeber die Möglichkeit, nach §3 Nr. 34 EStG Leistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung für einen jährlichen Freibetrag von 500,-€ pro Jahr und Mitarbeiter in Anspruch zu nehmen und steuer- und sozialversicherungsfrei abzusetzen.

16. Gutscheine verschenken

Eine umstrittene Möglichkeit, zu Beginn an neue Kunden zu gelangen, ist das Verschen­ken von Gutscheinen. Umstritten deswegen, weil du zu 100% in Vorleistung gehst und zunächst kein Geld daran verdienst. Dennoch kann es sich lohnen, den ein oder anderen Gutschein als Geschenk herauszugeben, um damit einen langfristigen Stammkunden oder zumindest einen Empfehlungs­geber zu akquirieren. Einsetzbar auf einer oder mehrerer der oben erwähnten Veranstaltungen.

17. Rabattcodes

Nicht ganz so dramatisch sieht die Lage bei Rabattcodes aus, die sich wunderbar als Anreiz für eine erste Terminvereinbarung einsetzen lassen. Egal ob über die eigene Website, den Flyer, Zeitungsanzeigen oder Mundpropaganda. Einen aktuellen Rabattcode kannst du in jedem der angesprochenen Medien bewerben und effektiv für deine Neukundengewinnung nutzen.

Unser Tipp: Bewerbe immer nur einen einzigen Rabattcode zur gleichen Zeit und achte darauf, nicht laufend Aktionen anzubieten. Dies kann nämlich dazu führen, dass deine potenziellen Kunden immer die nächste Aktion abwarten und du niemals den vollen Betrag für deine Massagen erhältst.

18. Eigene Website

Kommen wir zu den Online-Werbemöglichkeiten. Und hier ist die allererste Anlaufstelle und ein Must-Have in der heutigen Zeit eine eigene Website. Sie bildet die Grundlage deiner Auffindbarkeit im Internet und liefert Interessenten wichtige Informationen über deine Massagepraxis. Zudem kannst du sie für weitere Methoden nutzen, welche wir uns gleich noch genauer anschauen werden.

Um eine eigene Website zu erstellen, kannst du hilfreiche Baukastensysteme wie Jimdo oder Wix nutzen oder auf professionellere Lösungen wie WordPress setzen. Letzteres erfordert einen Tick mehr Einarbeitungsaufwand, bietet später jedoch deutlich mehr Möglichkeiten, dein Projekt zu erweitern und gewisse Online Marketing Maßnahmen zu integrieren.

Spare nicht am falschen Ende und sei dir bewusst, dass die Website das Aushängeschild deiner Massagepraxis ist. Ziehe deshalb auch unbedingt die Überlegung in Betracht, mit einem Webdesigner oder einer Agentur zusammenzuarbeiten. Diese kennen sich häufig viel besser aus und können dich vor teuren Fehlern bewahren.

19. Suchmaschinen­optimierung (SEO)

Eine schicke Website alleine bringt dir leider noch nicht viel. Um wirklich von deinen potenziellen Kunden gefunden zu werden, musst du aktiv Suchmaschinenoptimierung betreiben, um bei Google für relevante Suchanfragen auf die vorderen Plätze zu gelangen. Neben technischen Aspekten wie einer schnellen Ladezeit, spielt auch die Nutzerführung und die Seitenstruktur eine wichtige Rolle.

Erstelle für jede Massageart eine eigene Unterseite und richte sie auf das entsprechende Fokus-Keyword aus. Bietest du beispielsweise Schwedische Massagen an, dann informiere auf der entsprechenden Unterseite über den Ablauf, die Vorteile und die Konditionen für diese Massage und mach es deinem Besucher so einfach wie möglich einen Termin bei dir zu buchen.

Nutze dafür entweder ein ansprechendes Kontaktformular oder binde ein Terminbuchungstool wie Calendly ein, welche du automatisieren und mit deinem Kalender verknüpfen kannst, um eine Menge Zeit zu sparen und Doppelbuchungen zu vermeiden.

Geheimtipp: Wenn du mehr über das Thema Suchmaschinenoptimierung erfahren möchtest, dann schau gerne auf dem YouTube Kanal von evergreenmedia vorbei. Dort findest du bewährte SEO- und Content-Marketing-Tipps aus der Praxis, die dir wirklich weiterhelfen.

20. Blogbeiträge

Um die Relevanz deines Online-Auftritts zu erhöhen und deine Google-Rankings zu verbessern, bietet sich das Schreiben von Blogartikeln an. Dabei kannst du nicht nur Fachbeiträge über Massage-relevante Themen veröffentlichen, sondern auch über Neuigkeiten, Aktionen und Veranstaltungen informieren. Spannende Beiträge liefern deinen Kunden echten Mehrwert.

21. Facebook & Instagram Posts

Auch Social Media darf in den Aufzählungen nicht fehlen. Mit dem Erstellen einer Unternehmens­seite auf Facebook und Instagram, schaffst du die Grundlage für deine Darstellung in den sozialen Netzwerken. Veröffentliche 2-3 Posts pro Woche auf beiden Plattformen und nutze die Kanäle, um potenzielle Kunden für eine Terminvereinbarung auf deine Website zu lenken.

Wichtig ist auch die Interaktion mit deiner Zielgruppe. Beziehe sie bei deinen Posts mit ein und frage sie nach ihrer Meinung zu bestimmten Themen rund um die Massagewelt. Dadurch stärkst du die Kundenbindung und sorgst für Vertrauen, wodurch neue Kunden gewonnen und bestehende Kunden gehalten werden können.

22. Google MyBusiness Profil

Nicht zu verwechseln mit dem Google-Ranking in der organischen Suche ist das sogenannte GoogleMyBusiness Profil, welches unter anderem in Google Maps angezeigt wird. In diesem Profil, welches du definitiv erstellen und vollständig pflegen solltest, werden Bilder, Öffnungszeiten, Bewertungen und eine Verlinkung auf deine Massagepraxis-Website veröffentlicht.

Vor allem in der lokalen Suche spielt das Google MyBusiness Profil eine entscheidende Rolle, da für bestimmte Suchanfragen oft zuerst drei Einträge auf der Karte angezeigt werden, bevor es mit den „normalen“ Suchergebnissen weitergeht. Dein Eintrag bei Google MyBusiness steht dabei in keinem direkten Zusammenhang mit deiner Website und muss zusätzlich gepflegt werden.

23. Bezahlte Werbeanzeigen

Google Ads und Facebook Ads sind zwei hervorragende Mittel, um durch bezahlte Werbeanzeigen sofort auf dem Bildschirm potenzieller Kunden zu erscheinen. Während du bei der Such­maschinen­optimierung in der Regel nicht sofort mit Besuchern auf deiner Website rechnen kannst, liefern dir bezahlte Ads sofortige und messbare Ergebnisse.

Dahingehend musst du jedoch mit höheren Kosten rechnen, da hier ein gewisses Werbebudget eingesetzt werden muss. Beide Werbemöglichkeiten sind eher als fortgeschritten anzusehen und sollten nicht ohne Vorkenntnisse verwendet werden. Schau dir vorher hilfreiche Tipps im Internet an oder hole dir Rat von einer entsprechenden Werbeagentur.

24. E-Mail Marketing

Nutze E-Mail Marketing, um Interessenten für deine Dienstleistungen aufzuwärmen und sie im weiteren Verlauf in zahlende Kunden umzuwandeln. Dies funktioniert am besten mit einer DSGVO-konformen E-Mail Marketing Software wie Klick-Tipp oder CleverReach. Mit einem sogenannten Leadfunnel, sammelst du Adressen von Interessenten ein und kannst diese im Nachgang mit automatisierten E-Mails bespielen.

Hierfür wird in der Regel mit einem klassischen Newsletter gearbeitet oder ein Anreiz wie z.B. den Download eines Reports als Gegenleistung genutzt, damit der Interessent sich einträgt. Mit einer cleveren Strategie kannst du damit kontinuierlich neue Kunden gewinnen.

25. Bewertungsmanagement

Für die Reputation deiner Massagepraxis sind Bewertungen auf Google und anderen Plattformen wie werkenntdenbesten von enormer Bedeutung. Die Anzahl und Höhe der Bewertungen sowie die Texte dazu, können darüber entscheiden, ob du von einem Interessenten gebucht wirst oder nicht. Kümmere dich deshalb aktiv um ein effizientes Bewertungsmanagement.

Natürlich kannst du niemanden dazu drängen, dir eine positive Bewertung zu geben. Allerdings kannst du deine Chancen erheblich erhöhen, indem du nach der Massage per Mail nach einer Bewertung fragst und deinen Kunden in der Praxis darauf ansprichst.

Unser Tipp: Automatisiere deine Bewertungseinholung mit einem Terminbuchungstool wie Calendly. Dort kannst du eine standardisierte E-Mail verfassen, die beispielsweise 3 Stunden nach der Massagesitzung an den Kunden verschickt wird. Auch Erinnerungs-Mails sind damit möglich.

26. YouTube Kanal

Die Nachfrage an Massagevideos ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Viele Menschen sehen sich entspannende Massagen an, um Stress abzubauen oder um sich davon inspirieren zu lassen. Nutze deinen eigenen YouTube Kanal dafür, spannende Einblicke in deine Arbeit zu geben und über spezielle Massagearten zu informieren.

Durch die zusätzliche Reichweite sprichst du mehr potenzielle Kunden an und verbesserst zudem deine Reputation bei Google, da YouTube zum Konzern dazugehört und sich ein aktiver Kanal positiv auf deine Außenwahrnehmung auswirkt.

27. Eigener Podcast

Ähnlich verhält es sich bei einem eigenen Podcast, wobei hier das Audio als Medium im Vordergrund steht. Nutze einen Podcast als zusätzlichen Marketingkanal und profitiere davon, dass eine Sprachaufnahme mit einem entsprechenden Mikrofon deutlich schneller vonstatten geht als ein Video, das deutlich aufwendiger vorbereitet werden muss.

Unser Tipp: Starte zuerst mit YouTube, bevor du dich einem Podcast widmest. Denn auch dieses Medium gehört zu den fortgeschritteneren Methoden und erfordert zu Beginn viel zusätzliche Arbeit.

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